Neckmess, Layering, Stacking – nicht immer ist sofort klar, was bestimmte Begriffe aus der Welt des Schmucks bedeuten. Wir haben euch in unserem Schmuck-Lexikon die wichtigsten Bezeichnungen zusammengefasst und erklären alle Begriffe aus dem ICRUSH-Kosmos.
Rostfreier Edelstahl: Rostfreier Edelstahl ist ein korrosionsbeständiger Stahl, der auch bei Wasser- und Schweißkontakt seine Farbe behält. Aus diesem Material besteht der Großteil des ICRUSH Schmucks.
Silberlegierung: Reines Silber ist für den Alltag zu weich, deshalb wird es in der Schmuckherstellung mit anderen Metallen gemischt. Die bekannteste Legierung besteht zu 92,5 Prozent aus Silber und zu 7,5 Prozent aus Kupfer. Sie ist härter als Feinsilber, behält dessen hellen Glanz, läuft aber leichter an und braucht etwas mehr Pflege.
18K Gold: 18K (= 18 Karat) Gold ist eine andere Bezeichnung für 750er Echtgold. Es handelt sich also um zu 75% reines Gold, welches in der Schmuckproduktion sehr beliebt ist. Schmuck von ICRUSH ist 18K vergoldet, also mit einer solchen Goldschicht überzogen.
Armreif: Ein Armreif, auch Armspange genannt, ist eine Art festes Armband, das geschlossen oder offen das Handgelenk umfasst. Armreifen aus Edelstahl sind biegsam und daher in der Größe anpassbar.
Armband: Ein Armband ist ein Schmuckstück, das das Handgelenk ziert. Armbänder gibt es in vielen verschiedenen Größen und Stilen. Sie können sowohl alleine, als auch zu mehreren in Kombination im sogenannten Stacking getragen werden.
Armkettchen: Armkettchen ist eine andere Bezeichnung für ein Armband. Typischerweise werden Gliederarmbänder mit dem Begriff Armkettchen bzw. Armkette verbunden.
Ankerkette: Der Begriff Ankerkette bezeichnet eine bestimmte Art der Kettenstruktur. Bei der Ankerkette sind runde oder ovale Kettenglieder so ineinander verhakt, dass eine dreidimensionale Kette entsteht, die nicht flach ist.
Anhänger: Ein Anhänger ist ein Schmuckstück, das an einer Kette oder einem Armband befestigt wird. Er sitzt entweder fest an der Kette oder hängt über einen Ring und lässt sich abnehmen.
Anlaufen: Anlaufen bezeichnet die dunkle Verfärbung, die auf Silber und anderen empfindlichen Metallen durch Sauerstoff, Schweiß und Kosmetik entsteht. Vergoldete und beschichtete Oberflächen laufen deutlich langsamer an.
Baguetteschliff: Als Baguetteschliff wird ein bestimmter Schliff von Schmuck-, Edelsteinen oder Kristallen bezeichnet. Im Baguetteschliff geschliffene Steine sind rechteckig und haben klare Kanten.
Barockperlen: Der Begriff Barockperlen bezeichnet Perlen, die eine unregelmäßige, meist natürlich entstandene Form aufweisen. Barockperlen sind selten ganz rund geformt, sondern können ebenso länglich und asymmetrisch sein. Auch ihre Oberfläche ist meist nicht ganz glatt.
Bold Rings: Dieser englische Begriff steht für grobe, massive Ringe, die sehr auffällig sind. Sie können gut alleine getragen werden, aber auch in Kombination – im sogenannten Ring Stacking – einen tollen Look schaffen.
Bicolor: Bicolor-Schmuck kombiniert zwei Metallfarben in einem Stück, meist Gold und Silber. Der Kontrast wirkt am ruhigsten, wenn beide Töne im Outfit noch einmal auftauchen.
Bettelarmband: Ein Bettelarmband ist ein Armband, das mit losen Charms bestückt wird. Die Anhänger lassen sich sammeln, tauschen und in ihrer Reihenfolge verändern.
Charm: Ein Charm ist ein loser Anhänger, der an Ketten, Armbänder etc. befestigt werden kann. Charms kommen in verschiedenen Formen, Designs und Größen und lassen sich auch miteinander kombinieren.
Choker: Ein Choker ist eine kurze Kette, die eng am Hals getragen wird. Ähnlich wie ein Halsband können Choker auch weiter oben am Hals getragen werden. Auch längere Gliederketten, die in der Länge verstellbar sind, lassen sich als Choker tragen.
Chunky: Das englische Wort Chunky beschreibt grobe, klobige Schmuckstücke. Sowohl Ketten, als auch Armbänder, Ohrringe und Ringe können chunky Schmuckstücke sein.
Creolen: Creolen sind Ohrringe in Form eines Ringes, die es in verschiedenen Größen und Formen gibt. Sie können entweder geschlossen oder durch einen Steckverschluss hinten offen sein. Creolen können gut miteinander kombiniert werden, wenn mehrere Ohrlöcher vorhanden sind.
Cubic Zirkonia: Cubic Zirkonia ist der englische Fachbegriff für Zirkonia, also synthetisch hergestellte Kristalle aus Zirkoniumoxid. Sie funkeln stark und kosten einen Bruchteil eines Diamanten.
Diamant: Ein Diamant ist ein natürlicher Edelstein aus reinem Kohlenstoff und das härteste bekannte Mineral. Er sitzt in Echtschmuck; Zirkonia sieht ähnlich aus, ist aber im Labor hergestellt.
Drahtkette: Bei einer Drahtkette sind die Glieder aus gebogenem Metalldraht gefertigt, wodurch sie sehr leicht wirkt. Als unterste Lage beim Layering fällt sie kaum auf.
Earcuff: Earcuffs sind kleine Schmuckstücke, die ans Ohr gesteckt werden. Zum Tragen eines Earcuffs ist kein Ohrloch oder Piercing nötig. Earcuffs werden seitlich am Ohr in die Ohrmuschel geklemmt und runden jeden Ohrringlook perfekt ab.
Edelmetall: Edelmetalle umfassen in der Chemie eine Reihe an Metallen, die bestimmte Eigenschaften haben, beispielsweise besonders beständig sind. Edelmetalle sind aufgrund ihrer physikalischen, chemischen und optischen Eigenschaften gut für die Schmuckherstellung geeignet. Zu den Edelmetallen zählen beispielsweise Silber, Gold und Platin.
Echtschmuck: Als Echtschmuck wird im allgemeinen Sprachgebrauch Schmuck aus Silber, Gold oder Platin bezeichnet. Durch die verwendeten Edelmetalle und die aufwendige Verarbeitung ist Echtschmuck meist hochpreisig. Auch Edelsteine und Minerale (z.B. Diamanten) sind häufig in Echtschmuckstücken verarbeitet.
Emaille: Emaille ist eine glasartige Schicht, die bei hoher Temperatur auf Metall aufgeschmolzen wird. In Schmuck sorgt sie für kräftige, deckende Farbflächen.
Erbstück: Als Erbstück wird Schmuck bezeichnet, der innerhalb einer Familie weitergegeben wird. Der ideelle Wert übersteigt dabei meist den Materialwert.
Fußkettchen: Fußkettchen sind Schmuckstücke, die am Fußgelenk getragen werden. Besonders im Sommer sind Fußkettchen, oder auch Fußketten, sehr beliebt. Fußkettchen gibt es in verschiedenen Größen und Designs.
Figarokette: Die Figarokette besteht aus einer Abfolge von drei kurzen und einem langen Glied. Sie wirkt dadurch lebendiger als eine gleichmäßige Gliederkette und gehört zu den Kettenarten, die sich für den Neckmess-Look eignen.
Filigran: Filigran bezeichnet sehr feine, aus dünnem Draht geformte Schmuckelemente. Feine Glieder halten mehr aus, als sie aussehen, reagieren aber empfindlicher auf Zug.
Gelbgold: Gelbgold bezeichnet den typischen Farbton von Gold. Im Gegensatz zu Weißgold oder Roségold enthält Gelbgold nur Anteile, die den typischen Goldton unterstützen.
Gliederkette: Eine Gliederkette ist eine Kette, die aus deutlich erkennbaren Kettengliedern besteht. Die Form der Glieder kann bei Gliederketten variieren, sowohl runde, als auch ovale oder eckige Glieder können eine Gliederkette bilden.
Gravur: Durch eine Gravur können Schmuckstücke personalisiert werden. Eine Gravur ermöglicht eine Art Beschriftung von Schmuckstücken, im Rahmen einer Diamantgravur beispielsweise mithilfe eines Diamanten.
Gehämmerte Oberfläche: Bei einer gehämmerten Oberfläche wird das Metall mit vielen kleinen Schlägen bearbeitet. Es entstehen zahlreiche Facetten, die das Licht unterschiedlich brechen und Kratzer weniger sichtbar machen.
Glasstein: Ein Glasstein ist geschliffenes Glas, das Edelsteine imitiert. Er ist leicht und günstig, verkratzt aber schneller als Zirkonia.
Halbedelstein: Halbedelsteine werden auch als Schmucksteine bezeichnet. Es handelt sich dabei um natürlich vorkommende Steine, Minerale und andere Stoffe, die in der Schmuckherstellung Verwendung finden. Halbedelsteine zeichnen sich durch ihre besonderen Farben und Nuancen aus.
Hoop-Ohrringe: Der englische Begriff Hoop ist ein anderes Wort für Creole. Bei Hoop-Ohrringen handelt es sich also um ringförmige Ohrringe in verschiedenen Größen und Breiten.
Halskette: Die Halskette ist das bekannteste Schmuckstück am Hals und wird über Verschluss oder Öse getragen. Länge und Gliederart entscheiden, wie sie fällt.
Handkette: Eine Handkette verbindet Armband und Ring über eine feine Kette. Sie hält die Hand optisch zusammen und fällt bei Bewegung auf.
Initialenschmuck: Initialenschmuck trägt einen oder mehrere Anfangsbuchstaben. Buchstaben-Anhänger lassen sich einzeln tragen oder zu Namen und Wörtern kombinieren.
Inlay: Als Inlay wird eine eingelegte Fläche in einem Schmuckstück bezeichnet, etwa ein andersfarbiger Stein in einer Fassung.
Juwel: Juwel ist eine ältere Bezeichnung für einen besonders wertvollen Edelstein oder ein aufwendig gefertigtes Schmuckstück.
Juwelier: Der Juwelier verarbeitet und verkauft Schmuck und führt Reparaturen, Größenanpassungen und Gravuren aus.
Karabiner-Verschluss: Ein Karabiner-Verschluss ist ein meist länglich geformter Verschluss für Ketten und Armbänder. Zum Öffnen des Karabiners muss ein kleiner Haken nach hinten gezogen werden. Durch eine kleine Feder verschließt er sich automatisch.
Karat: Bei Karat handelt es sich um eine Maßeinheit. Die Masse – also das Gewicht – von Edelsteinen wird in Karat gemessen. Auch der Feingehalt von Gold wird in Karat angegeben. Ein Karat entspricht dabei 1/24 des Gewichts. Einkarätiges Gold besteht demnach aus 1/24 Gewichtsanteilen reinem Gold, 18-karätiges Gold zu 18/24, also zu 75%.
Kettenlänge: Die Kettenlänge wird in Zentimetern angegeben und bestimmt, wo die Kette am Oberkörper endet. 40 bis 45 cm liegen am Schlüsselbein, 50 cm knapp darunter, ab 60 cm fällt die Kette deutlich tiefer.
Knebelverschluss: Beim Knebelverschluss wird ein Stab quer durch einen Ring gesteckt. Er lässt sich ohne Hilfe schließen und sitzt bei kurzen Ketten oft vorne.
Layering: Der Begriff Layering beschreibt eine bestimmte Art, Ketten zu kombinieren. Beim Layering werden mehrere Ketten unterschiedlicher Längen übereinander getragen. Jede Kette kommt gut zur Geltung und wird nicht von den anderen überdeckt. Insgesamt wird eine solche Kombination als Layering Look bezeichnet.
Lariat-Kette: Eine Lariat-Kette hat keinen klassischen Verschluss, sondern läuft in zwei offene Enden aus, die durch eine Öse gezogen werden. Dadurch lässt sich die Länge frei einstellen.
Medaillon: Ein Medaillon ist ein Anhänger, der sich öffnen lässt und Platz für ein Foto oder eine Gravur bietet.
Mohshärte: Die Mohshärte beschreibt, wie kratzfest ein Mineral ist, gemessen auf einer Skala von 1 bis 10. Ein Diamant erreicht 10, Zirkonia liegt bei etwa 8. Für Metalle wie Edelstahl gilt die Skala nicht.
Münzkette: Münzketten tragen eine runde, scheibenförmige Anhängerform. Sie wirken am ruhigsten, wenn nur eine Münze im Spiel ist.
Neckmess: Der englische Begriff Neckmess (neck = Hals; mess = Unordnung) bezeichnet eine Art, viele Ketten miteinander zu kombinieren. Anders als beim Layering werden Ketten beim Neckmess auch wild übereinander getragen, Länge, Form und Stil der Ketten spielen keine Rolle.
Namensschmuck: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen oder einen anderen Namen in Form von Schmuck zu tragen. Ketten mit einzelnen Buchstaben können für einen Namen stehen, aber auch die Personalisierung von Schmuckstücken durch eine Gravur verleiht einer Kette, einem Armband, einem Ring oder Ohrringen eine persönliche Note.
Non-Tarnish: Non-Tarnish ist ein englischer Begriff für Oberflächen, die nicht anlaufen. Gemeint ist damit meist eine vergoldete oder anderweitig beschichtete Oberfläche.
Oxidation: Die Oxidation beschreibt eine chemische Reaktion, die auch bei Schmuck eine Rolle spielt. Bestimmte Materialien reagieren mit der Zeit mit ihrer Umgebung und verändern dabei ihre Oberfläche. Bei Silberlegierungen sind dafür vor allem Schwefelverbindungen aus der Luft verantwortlich: Der Schmuck läuft an und bekommt dunkle Stellen. Diese Spuren lassen sich mit einem Silberputztuch oder einem Silberbad schnell entfernen. Mehr zur Schmuckpflege findest du in unserem Pflegeguide.
Ohrhänger: Ohrhänger sind Ohrringe mit einer hängenden Form. Ohrhänger können sowohl aus Creolen oder Steckern mit kleinen Anhängern, als auch aus Gliedern oder kleinen Kettchen bestehen.
Ohrstecker: Ohrstecker sind kleine Ohrringe mit einem Steckverschluss. In der Regel handelt es sich bei Ohrsteckern um am Ohrläppchen anliegende Ohrringe, die eine gewisse Größe nicht überschreiten. Ohrstecker können gut mit anderen Ohrringen kombiniert werden.
Ohrmanschette: Die Ohrmanschette ist ein anderes Wort für den Earcuff. Sie wird ohne Ohrloch am Ohrrand eingeklemmt.
Panzerkette: Panzerketten sind Ketten, deren Glieder so zusammengesetzt sind, dass sie eine flache Kette bilden, die möglichst eben auf der Haut aufliegt. Figaroketten bilden eine Unterkategorie der Panzerketten.
Perle: Perlen sind meist runde, steinähnliche Festkörper aus Perlmutt. Sie wachsen natürlicherweise in Muscheln heran, können aber auch synthetisch hergestellt werden. Durch ihre Schönheit und ihren Glanz sind sie sehr beliebt in der Schmuckherstellung.
Perlmutt: Als Perlmutt wird der Stoff bezeichnet, aus dem Perlen bestehen. Auch die Schalen von bestimmten Muscheln und anderen Tieren bestehen aus Perlmutt. Durch das Schimmern des Materials wird es gerne – vor allem in Form von Perlen – bei der Schmuckherstellung verwendet.
Personalisierung: Schmuck lässt sich auf verschiedene Weisen personalisieren. Durch eine Gravur kann ein Schmuckstück beispielsweise mit einem Schriftzug versehen werden. Aber auch Sternzeichen und Buchstaben zählen zu personalisiertem Schmuck.
Perlenkette: Die Perlenkette besteht aus aufgereihten Perlen, meist Süßwasserperlen. Sie liegt klassisch am Hals und lässt sich mit feinen Ketten kombinieren.
Punzierung: Die Punzierung ist eine eingeprägte Kennzeichnung auf Schmuck, die Auskunft über Material und Reinheit gibt.
Quarz: Quarz ist ein Mineral, das in vielen Farben vorkommt und zu den häufigsten Schmucksteinen zählt. Bergkristall ist die farblose Variante.
Quaste: Eine Quaste ist ein Büschel aus feinen Fäden, das als Anhänger an Ohrringen oder Ketten hängt. Sie bewegt sich mit und fällt dadurch auf.
Ring Stacking: Ring Stacking (to stack = stapeln) beschreibt eine Art, Ringe miteinander zu kombinieren. Dabei werden mehrere Ringe an einem Finger übereinander getragen. Auch das Tragen mehrerer Ringe an mehreren Fingern wird als Ring Stacking bezeichnet. Dünne Ringe eignen sich besonders gut zum Stacken, aber auch grobe Ringe können gut miteinander kombiniert werden.
Rhodinierung: Bei der Rhodinierung wird ein Schmuckstück galvanisch mit einer hauchdünnen Schicht Rhodium überzogen, einem sehr harten Edelmetall aus der Platingruppe. Bei Weißgold sorgt sie für den hellen, kühlen Farbton, bei Silber verzögert sie das Anlaufen. Wie jede Beschichtung nutzt sich die Rhodiumschicht mit der Zeit an den Kontaktstellen ab und lässt sich beim Juwelier auffrischen.
Roségold: Roségold ist ein Goldton, der durch die Zugabe von Kupfer eine leicht rötliche bzw. rosafarbene Farbe erhält. Roségold ist in der Schmuckherstellung beliebt und lässt sich gut mit silbernem Schmuck kombinieren.
Ringgröße: Die Ringgröße gibt den Innendurchmesser eines Rings in Millimetern an. Sie lässt sich über den Umfang des Fingers bestimmen.
Reif: Reif ist die Kurzform für Armreif oder Halsreif, also für einen festen, geschlossenen Ring.
Schmuckstein: Der Begriff Schmuckstein ist ein anderes Wort für Halbedelstein. Dabei handelt es sich um natürlich vorkommende Steine, Kristalle oder andere Stoffe, die sich durch ihre besondere Farbe oder ihren Glanz besonders gut zur Schmuckherstellung eignen.
Stacking: Stacking (vom engl. Begriff to stack = stapeln) bezeichnet die Kombination mehrerer Schmuckstücke übereinander. Sowohl bei Ringen, als auch bei Armbändern spricht man von Stacking, wenn mehrere Schmuckstücke „gestapelt“ übereinander getragen werden.
Statement-Schmuck: Statement-Schmuck umfasst besonders auffällige, meist grobe Schmuckstücke. Sowohl Ketten, als auch Ohrringe, Armbänder und Ringe können Statement-Schmuckstücke sein. Statement-Schmuck verleiht einem Outfit schnell eine besondere Note.
Süßwasserperle: Eine Süßwasserperle ist eine Perle, die in Süßwasser – also nicht in Salzwasser – gewachsen ist. Süßwasserperlen werden meist herangezüchtet. Sie bestehen aus Perlmutt und ähneln in ihrer Form, Farbe und ihrer chemischen Zusammensetzung natürlichen Perlen stark.
Schließe: Die Schließe ist der Verschluss einer Kette oder eines Armbands. Karabiner, Knebel und Magnet zählen zu den häufigsten Formen.
Schmuckaufbewahrung: Schmuckaufbewahrung meint das Verstauen von Schmuckstücken, damit sie nicht verkratzen oder verknoten. Einzelne Fächer oder Beutel verhindern den direkten Kontakt.
Tennisarmband: Ein Tennisarmband besteht aus einer durchgehenden Reihe gleich großer Steine. Der Name stammt vom Tennis, wo das Armband ohne Hängen am Handgelenk sitzen sollte.
Titan: Titan ist ein leichtes, korrosionsbeständiges Metall, das in Schmuck und Piercingschmuck verwendet wird. Es ist aufwendiger zu verarbeiten und wirkt grauer als Edelstahl.
Umarbeitung: Bei einer Umarbeitung wird ein vorhandenes Schmuckstück verändert, etwa durch eine neue Länge, einen anderen Anhänger oder eine Größenanpassung.
Unisex-Schmuck: Unisex-Schmuck ist so gestaltet, dass er unabhängig von geschlechtstypischen Erwartungen getragen wird. Meist sind die Stücke schmaler und in ruhigen Farben gehalten.
Vergoldung: Als Vergoldung wird eine dünne Goldschicht bezeichnet, die auf die Oberfläche eines Schmuckstücks aufgebracht wird. Wie dick und wie haltbar diese Schicht ist, hängt vom Verfahren ab: Beim galvanischen Vergolden scheidet ein Strom das Gold aus einem Bad ab, bei Vakuumverfahren wird es im Vakuum atomweise aufgetragen und verbindet sich fest mit der Oberfläche.
Verlängerungskette: Eine Verlängerungskette ist ein kurzes Kettchen, das am Verschluss eingehängt wird. Damit lässt sich die Länge eines Stücks um wenige Zentimeter anpassen.
Vintage-Schmuck: Vintage-Schmuck greift Formen früherer Jahrzehnte auf, häufig der 1970er- bis 1990er-Jahre. Typisch sind runde Glieder, Münzen und matte Oberflächen.
Wasserfester Schmuck: Wasserfester Schmuck zeichnet sich dadurch aus, dass er auch bei regelmäßigem Wasserkontakt nicht seine Farbe verliert. Schmuck aus rostfreiem Edelstahl ist wasserfest, auch wenn er vergoldet ist. Dieser kann also beim Duschen und Schwimmen getragen werden.
Weißgold: Bei Weißgold handelt es sich um Gold, das durch die Zugabe von Silber, Palladium oder Nickel eine silbrige Farbe erhält. Durch den Goldgehalt ist es trotz ähnlicher Farbe teurer als Silber.
Werkstoffnummer: Metalllegierungen tragen eine genormte Werkstoffnummer, die ihre Zusammensetzung eindeutig festlegt. Handelsnamen für Metall sind dagegen nicht geschützt: Sie beschreiben keine Norm und sagen nichts darüber aus, wie ein Stück gearbeitet wurde. Wenn du wissen willst, woraus ein Schmuckstück wirklich besteht, hilft die Materialangabe des Herstellers mehr als ein wohlklingender Name.
Wasserabweisend: Wasserabweisend bedeutet, dass Wasser an der Oberfläche abperlt, ohne einzudringen. Das ist weniger als wasserfest: Die Oberfläche bleibt geschützt, das Material selbst aber nicht.
Y-Kette: Y-Ketten sind Ketten, die in einer Y-Form getragen werden. Der meist vorne sitzende Verschluss ermöglicht ein Verschließen der Kette an einer höheren Stelle, sodass ein Ende der Kette nach unten hängt und dadurch ein Y bildet. Besonders Gliederketten, die sich in jedem Glied verschließen lassen, können als Y-Kette getragen werden.
Zirkonia: Zirkoniasteine sind synthetisch hergestellte Kristalle aus Zirkoniumoxid. Sie können farblos oder bunt sein, zeichnen sich durch einen funkelnden Glanz aus und sind in der Schmuckherstellung sehr beliebt. Zirkoniasteine ähneln Strasssteinen, sind jedoch widerstandsfähiger.
Zuchtperle: Zuchtperlen sind Perlen, die durch gezielte Zucht gewachsen sind. Zuchtperlen werden in Muscheln herangezogen, die in Salz- oder Süßwasser leben. Süßwasserzuchtperlen kommen natürlich vorkommenden Perlen in ihrer Optik und ihren Eigenschaften sehr nah.
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Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen geh bitte zum Arzt.
ICRUSH führt selbst keine Ohrloch-Steckvorgänge durch — wir beraten dich nur zum passenden Schmuck nach der Abheilung.




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