Bei ICRUSH sind alle Piercings aus Titan gefertigt – 69 Modelle für Ohr, Nase und Lippe. Titan ist leicht und robust, der Schmuck bleibt auch bei täglichem Tragen formstabil. Über alle Piercings siehst du die ganze Auswahl, weil dieselben Formen in mehreren Längen erhältlich sind.
Titan Piercings: warum das Material passt
Der Unterschied zu schwereren Metallen liegt im Gewicht: Ein Titan-Stecker wird am Ohr kaum als Last wahrgenommen. Dazu kommt eine glatte Oberfläche, an der Haare, Schals und Kopfhörerkabel weniger hängen bleiben.
Ein Teil der Modelle ist in Gold- und Roségold-Tönen gehalten, der Rest in Silber. Für Ohr und Körper gilt dieselbe Auswahl: Neben Steckern und Ringen für das Ohr gibt es Bauchnabelpiercings aus demselben Material sowie Designs für Nase und Lippe.
Für die Pflege reichen drei Schritte: mit lauwarmem Wasser und etwas milder Seife reinigen, mit einem weichen Tuch trocknen und in einer geschlossenen Schmuckbox aufbewahren. Parfum, Haarspray und Sonnencreme hinterlassen auf Dauer Rückstände, deshalb lohnt kurzes Abspülen nach Kontakt.
Piercing-Arten am Ohr: Helix, Lobe, Tragus und mehr
Die Namen am Ohr beschreiben die Stelle und nicht den Stil. Wer die Bezeichnungen kennt, findet beim Suchen schneller das passende Maß und den passenden Verschluss.
- Helix: die obere Außenkante der Ohrmuschel, meist als kleiner Stecker oder feiner Ring sichtbar.
- Lobe: das Ohrläppchen, der weiche untere Teil des Ohrs, an dem die klassischen Ohrlöcher sitzen.
- Tragus: der schmale Knorpelvorsprung direkt vor dem Gehörgang, an dem kleine Stecker am ruhigsten wirken.
- Conch: der innere Muschelbereich der Ohrmuschel, in der Mitte des Ohrs gelegen.
- Daith und Rook: der Daith sitzt oberhalb des Gehörgangs, der Rook folgt der oberen Knorpelfalte.
Wer mehrere Stellen an einer Kante trägt, spricht von einem Stack oder einer Ohr-Konstellation. Die einzelnen Stücke sitzen dabei nicht direkt übereinander, sondern in kleinen Abständen entlang der Kante.
Außerhalb des Ohrs heißen die gängigen Stellen Labret (unter der Unterlippe), Medusa (oberhalb der Oberlippe) und Nasenpiercing. Ob eine Stelle für dich in Frage kommt und wie sie gestochen wird, besprichst du mit deiner Piercerin oder deinem Piercer.
Größen und Verschlüsse bei Titan-Piercings
Bei Ohr-Piercings unterscheiden sich die Modelle in drei Maßen:
- Stablänge: der Abstand, den der Stab überbrückt.
- Kugel- oder Steingröße: sie bestimmt, wie sichtbar das Detail am Ohr ist.
- Innendurchmesser: bei Ringen das Maß, das die Passform bestimmt.
Sitzt ein Ring zu eng, wirkt er unruhig; ist er zu weit, dreht er sich in den Look hinein. Ein Blick auf beide Maße vor der Bestellung erspart Nachbestellungen.
Verschlüsse gibt es in zwei gängigen Bauarten: Kugeln mit Gewinde und Push-in-Varianten. Kugeln mit Gewinde lassen sich fester anziehen, Push-in-Varianten sitzen flacher und sind schneller gewechselt. Beide Bauarten sind zum Reinigen abnehmbar.
Bei Steckern entscheidet die Länge darüber, wie viel Platz zwischen Auflagefläche und Verschluss bleibt. Bei Ringen liest du stattdessen den Innendurchmesser. Notiere dir das Maß, das du trägst – so findest du beim nächsten Kauf schneller dieselbe Größe.
Ear Stack: Piercings, Stecker und Ringe kombinieren
Ear Stack heißt das bewusste Kombinieren mehrerer Stücke an einem Ohr. Ein üblicher Aufbau startet oben mit einem kleinen Stecker, folgt der Ohrmuschel und endet unten mit einem größeren Stück als Abschluss.
Kleine Ohrstecker übernehmen die ruhigen Positionen im Stack. Sie setzen pro Stelle einen festen Punkt und lassen sich gut mit feinen Formen kombinieren, ohne dass das Ohr voll wirkt.
Ein Stack wirkt am ruhigsten, wenn nur ein Stück die Aufmerksamkeit nimmt. Alle weiteren Teile bleiben in Größe, Farbe und Form zurückhaltend und geben dem Hauptstück Platz. Am Ohrläppchen darf es dafür etwas größer werden, während feine Formen oberhalb des Ohrs besser zur Geltung kommen.
Bewegung bringen Creolen am unteren Ohrläppchen. Eine kleine Creole neben zwei Steckern wirkt ruhiger als drei gleich große Teile in einer Reihe.
Damit der Stack zusammenbleibt, wiederhole ein Detail: dieselbe Metallfarbe, dieselbe Steinform oder dieselbe Größenstufe. Zwei bis drei Stücke pro Ohr reichen in der Regel, damit der Look aufgeräumt bleibt.
Für den Farbaufbau gilt: Ein Ton trägt den Stack, ein zweiter darf als Akzent dazukommen.
Ohne neues Ohrloch ergänzen: Alternativen zum Piercing
Nicht jede Stelle am Ohr ist gestochen, und nicht jede Person möchte ein weiteres Ohrloch. Für mehr Präsenz am Ohr gibt es Schmuck ohne Stich: Earcuffs sitzen als Klemme am Knorpelrand und brauchen kein Loch.
Eine zweite Möglichkeit ist der Mix mit Schmuck, der bereits durch ein vorhandenes Loch geht: oben ein feiner Stecker, unten eine größere Creole. So entsteht die Wirkung eines Stacks, ohne dass etwas gestochen wird – oben bleibt der Stecker klein, unten trägt die Creole die Größe.
Beide Wege lassen sich mischen, etwa ein Earcuff oben, ein Stecker im vorhandenen Loch und eine Creole darunter. Wichtig ist die Passform, denn ein Cuff soll fest sitzen, ohne das Ohr zu drücken.
Für einen ersten Versuch reicht ein einzelnes Stück an einer schmalen Stelle. Prüfe danach, ob es beim Kopfdrehen sitzt und ob der Druck über die Stunden gleich bleibt.
Häufige Fragen zu Piercings
Wie heißen alle Piercings am Ohr?
Die gängigen Bezeichnungen sind Helix (obere Außenkante), Lobe (Ohrläppchen), Tragus (vor dem Gehörgang), Conch (innere Muschel), Daith (oberhalb des Gehörgangs) und Rook (obere Falte). Dazu kommen Forward Helix an der vorderen Kante und Varianten an mehreren Stellen derselben Kante.
Welche Piercings sind gerade gefragt?
Gefragt sind kleine Stecker, feine Hoops und Modelle mit Zirkonia – etwa Zirkonia-Piercings mit funkelnden Steinen. Beliebt sind außerdem asymmetrische Kombinationen, bei denen eine Seite ruhig bleibt und die andere mehr Details trägt.
Aus welchem Material sind die Piercings?
Alle Modelle der Piercing-Kollektion sind aus Titan gefertigt. Ein Teil der Designs ist in Gold- und Roségold-Tönen gehalten, der Rest in Silber. Viele Modelle tragen Zirkonia-Steine als Detail.
Welche Größe brauche ich?
Die Länge und der Durchmesser stehen bei jedem Artikel auf der Produktseite. Welche Länge passt, hängt davon ab, wie viel Strecke der Stab überbrücken muss. Im Zweifel hilft ein Vergleich zweier Längen direkt am Ohr.
Kann ich Piercings mit Ohrringen kombinieren?
Ja, das ist eine gängige Kombination. Eine durchgehende Metallfarbe hält den Look zusammen, unterschiedliche Größen bringen Spannung hinein. Wiederhole lieber eine Form, statt jede Stelle doppelt zu besetzen.
Gibt es Alternativen ohne neues Ohrloch?
Ja. Earcuffs werden geklemmt und brauchen kein Loch, Ohrketten laufen über die Ohrmuschel. Auch im vorhandenen Loch lässt sich ein Stack aufbauen – dafür eignen sich passende Ohrringe in zwei unterschiedlichen Größen.






























































































