Die Aster ist die Geburtsblume des September. Ihr Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet Stern, weil ihre Blüten wie kleine Strahlen aussehen. Dieser Beitrag erklärt, was die Aster bedeutet, warum sie farblich zum Septemberstein passt und welcher Schmuck das sternförmige Motiv aufgreift.
Inhalt
Was die Aster bedeutet
Die Aster blüht ab dem Spätsommer und trägt Blüten, deren Blütenblätter wie Strahlen um eine Mitte stehen. In der Blumensprache steht sie für Geduld, Weisheit und Zuneigung.
Ihr Name erzählt die Deutung gleich mit. Das griechische Wort aster bedeutet Stern, und die sternförmige Anordnung hat der Pflanze ihren Namen gegeben. Aus dieser Form entstand das Bild von Klarheit und Weitblick.
In der Überlieferung trägt die Aster viele Bedeutungen nebeneinander: Hoffnung, Respekt, Liebe und Vielfalt. Das liegt daran, dass sie in sehr unterschiedlichen Farben vorkommt, von Weiß über Rosa bis zu kräftigem Violett und Blau.
In Deutschland ist die Aster vor allem eine Herbstblume. Sie blüht, wenn die meisten Sommerblumen vorbei sind, und bringt Farbe in eine Zeit, in der das Wetter unbeständig wird.
Wer im September Geburtstag hat, bekommt damit eine Blume, die für Ausdauer steht. Genau das passt zum Übergang zwischen Sommer und Herbst, in dem die Aster ihren Auftritt hat.
Für die Floristik ist die Aster eine zuverlässige Herbstblume. Sie hält in der Vase vergleichsweise lange und lässt sich gut mit Gräsern und getrockneten Elementen kombinieren.
In Nordamerika ist die Aster weit verbreitet und zählt dort zu den häufigsten Herbstblühern. Diese Verbreitung hat ihre Bekanntheit in Europa mitgeprägt.
Die Aster ist außerdem eine der wenigen Blumen, die in Deutschland in vielen Gärten überwintert. Sie kommt jedes Jahr wieder und bildet mit der Zeit dichte Büsche.
Aster im September: der Monat und die zweite Blume
Die Geburtsblume folgt dem Kalendermonat. Wer am 2. oder am 30. September geboren ist, bekommt dieselbe Aster zugesprochen.
Als zweite Septemberblume nennen die Listen je nach Quelle die Prunkwinde oder die Morgenröte. Beide stehen für Verbindung und dafür, dass Bindungen mit der Zeit wachsen. Wie die zwölf Monate aufgebaut sind, steht im Überblick über die 12 Monatsblumen.
Der Septemberstein ist der Saphir mit seinem tiefen Blau. Er passt zu den violetten und blauen Astern besonders gut, weshalb Blume und Stein in diesem Monat eine Farbfamilie bilden. Mehr dazu steht im Beitrag zum Geburtsstein Saphir, dem Septemberstein.
Es gibt noch eine zweite Verbindung, die den September auszeichnet. Der Stern ist das Symbol des Monats, weil sowohl die Aster als auch der Saphir mit Sternen in Verbindung gebracht werden. Wer im September geboren ist, hat damit zwei Motive, die dasselbe Bild teilen.
Genau an dieser Stelle liegt der Unterschied zu den anderen Monaten: Hier lassen sich Blume, Stein und ein Symbol kombinieren, ohne dass das Geschenk überladen wirkt.
Beim Verschenken hilft ein Blick auf die zweite Blume des Monats. Wer die zartere Variante wählt, setzt auf Zurückhaltung, wer die Aster wählt, auf Form.
Der September ist für viele der Monat, in dem der Urlaub endet und der Alltag wieder beginnt. Ein Schmuckstück mit Blütenmotiv passt in beide Phasen, weil es unabhängig vom Anlass tragbar ist.
Aster-Motiv als Schmuck: welche Stücke es tragen
Sternförmige Blütenmotive gehören zu den klarsten Formen im Schmuck. Sie funktionieren in jeder Größe, weil die Strahlen auch klein sichtbar bleiben. Wer eine Auswahl sucht, wird bei den Ketten mit Blütenmotiv am schnellsten fündig.
Für ein September-Geschenk passt ein Blütenmotiv in Violett oder Blau am besten. Diese Farben tragen die Verbindung zum Saphir mit und lassen sich mit Herbstkleidung gut kombinieren.
Wer das Motiv im Alltag tragen möchte, wählt eine Kette mit kleinen Blüten. Sie sitzt sichtbar unter dem Gesicht und braucht keine weiteren floralen Elemente.
Für den Ausgeh-Anlass funktioniert eine größere Variante mit mehreren Blüten nebeneinander. Sie wirkt als Muster und trägt damit die Sternform über die ganze Kette.
Wer ein einzelnes Motiv sucht, das zu allem passt, wählt einen Ring. Er fällt nur beim Greifen auf, was bei einem Geschenk für Menschen mit ruhigem Geschmack ein Vorteil ist.
Für ein Set beginnen viele mit Ohrringen. Sie sind sichtbar und klein, weshalb ein erstes Blütenmotiv selten zu viel ist.
Für den Ausgeh-Anlass funktioniert eine Kette mit mehreren Blüten, für den Alltag genügt eine einzelne. Wer beides hat, kann je nach Kleidung wechseln, ohne ein neues Motiv zu brauchen.

Farbe, Hautton und Anlass
Violett und Blau sind im Herbst leicht zu kombinieren, weil sie zu Grau, Schwarz, Denim und Camel passen. Zu kräftigem Orange oder Rot wirken sie dagegen unharmonisch.
Bei der Metallfarbe hilft der eigene Hautton. Warme Töne harmonieren mit Gold, kühle mit Silber. Wer unsicher ist, findet im Beitrag darüber Hinweise, welcher Schmuck zur Hautfarbe passt.
Für den Alltag reicht ein Stück mit Blütenmotiv. Wer mehr tragen möchte, kombiniert Kette und Ohrringe im selben Farbton, aber unterschiedlicher Größe. Drei florale Stücke nebeneinander wirken unruhig.
Zum Büro passt die kleinere Variante, für ein Essen am Abend die sichtbare. Ein sternförmiges Motiv braucht keinen Ausschnitt, der es erklärt, sondern ein Outfit mit ruhiger Grundfarbe.
Wer ein Set verschenkt, wählt zwei Teile, die sich einzeln tragen lassen. Kette und Ohrringe sind die klassische Kombination, Kette und Ring eine Variante, die im Büro unauffällig bleibt.
Im Herbst passt ein Blütenmotiv in Violett zu den meisten Grundfarben. Nur zu warmem Orange solltest du es nicht kombinieren, weil die Töne dann gegeneinander arbeiten.
Wer einen Mantel mit Muster trägt, wählt ein Motiv in einer ruhigen Farbe. Ein sternförmiges Blütenmotiv in Weiß oder Silber bleibt auch zu karierten Stoffen stimmig.

Aster schenken: Anlass und Timing
Ein Geburtstag im September fällt in den Übergang zwischen Sommer und Herbst. Wer in dieser Zeit schenkt, wählt am besten etwas, das in beiden Jahreszeiten funktioniert.
Als Blume passt die Aster in einen Strauß mit Gräsern und Beeren. Diese Kombination bringt die Jahreszeit mit und hält in der Vase deutlich länger als ein reiner Blumenstrauß.
Als Geschenk zum Geburtstag ist die Kette die naheliegende Wahl, weil sie sichtbar ist und sich mit vorhandenem Schmuck kombinieren lässt. Wer die Farbvorliebe nicht kennt, wählt Silber mit weißem oder violettem Motiv.
Für Kolleginnen und Kollegen ist die kleinere Variante passender, im privaten Umfeld darf es ein Set sein. Bei Menschen, die wenig Schmuck tragen, ist ein Charm die zurückhaltendere Lösung.
Wer mit Karte schenkt, schreibt einen Satz zur Sternform und einen zur Bedeutung. Das erklärt die Wahl des Motivs in zwei Zeilen und macht aus dem Schmuckstück ein Geschenk mit Begründung.
Wer im September Geburtstag hat, ist oft im Übergang zwischen Urlaubszeit und Arbeitsalltag. Ein Schmuckstück, das in beiden Situationen funktioniert, kommt deshalb besonders gut an.

Pflege: was das Motiv im Alltag mitmacht
Sternförmige Motive haben viele schmale Zwischenräume. Dort setzen sich Creme, Parfüm und Seifenreste ab, wenn das Stück täglich getragen wird. Nach dem Auftragen kurz warten und danach abwischen.
Für die gründliche Reinigung genügen lauwarmes Wasser, ein Tropfen milde Seife und eine weiche Bürste. Aggressive Mittel greifen die Oberfläche an. Wie das bei Ketten und Ringen im Detail geht, steht unter Schmuck richtig pflegen.
Zum Aufbewahren eignet sich ein Kästchen mit Fächern, damit Ketten nicht aneinander reiben und die Strahlen der Blüte keine Kratzer bekommen.
Bei Sport, Hausarbeit mit Reinigungsmitteln und im Schwimmbad ist es besser, das Stück abzulegen. Es geht dabei um die Zwischenräume, in denen sich Rückstände festsetzen und das Motiv stumpf aussehen lassen.
Für unterwegs hilft ein kleines Beutelchen im Handgepäck. Ein separates Fach pro Kette löst das Problem mit einem Griff und schützt die feinen Blütenblätter.
Bei Motiven mit strahlenförmigen Blütenblättern liegt Staub schnell in den Ecken. Ein weicher Pinsel oder eine Zahnbürste erreicht diese Stellen besser als ein Tuch.
Bei Ketten mit mehreren Blüten lohnt es sich, sie vor dem Ablegen zu schließen. So bleibt die Kette in Form und verhakt sich nicht mit anderen Stücken im Kästchen.
FAQ: Geburtsblume Aster
Was bedeutet die Aster in der Blumensprache?
Sie steht für Geduld, Weisheit und Zuneigung. In der Überlieferung trägt sie zusätzlich Bedeutungen wie Hoffnung, Respekt und Vielfalt.
Woher kommt der Name Aster?
Aus dem Griechischen: aster bedeutet Stern. Die Blütenblätter stehen strahlenförmig um die Mitte, daher der Name.
Welche Blume ist die zweite Geburtsblume im September?
Die Listen nennen je nach Quelle die Prunkwinde oder die Morgenröte. Beide stehen für Bindungen, die mit der Zeit wachsen.
Welcher Geburtsstein gehört zum September?
Der Saphir. Sein tiefes Blau bildet mit den violetten und blauen Astern eine Farbfamilie.
Was haben Aster und Saphir gemeinsam?
Beide werden mit Sternen in Verbindung gebracht: die Aster über ihren Namen, der Saphir über den Stern-Effekt seiner Einschlüsse.
Kann ich Aster-Schmuck im Herbst und im Winter tragen?
Ja. Violett und Blau passen zu Grau, Schwarz und Camel, weshalb das Motiv über die Saison hinaus funktioniert.




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