Inhalt
| Termin | Datum | Wochentag | Was passiert |
|---|---|---|---|
| Black Week 2026 | 23.–30. November | Mo–Mo | Aktionswoche vieler Händler, endet mit dem Cyber Monday |
| 1. Advent | 29. November 2026 | Sonntag | Weihnachtsmärkte öffnen, Geschenksuche beginnt |
| Black Friday | 27. November 2026 | Freitag | Der Aktionstag selbst |
| Cyber Monday | 30. November 2026 | Montag | Letzter Tag der Black Week, Online-Schwerpunkt |
| Heiligabend | 24. Dezember 2026 | Donnerstag | Letzter Liefertermin für Standardversand |
Die Termine der Saison 2026 auf einen Blick
Der Black Friday 2026 fällt auf Freitag, den 27. November. Der Cyber Monday folgt drei Tage später am Montag, den 30. November. Dazwischen liegt das Aktionswochenende, davor die Black Week, danach eine Woche mit abklingenden Angeboten. Wer den Zeitraum kennt, kann planen statt reagieren — und weiss vorher, wann welche Kategorie erfahrungsgemäss in Bewegung kommt.
| Black Week | Montag, 23. November bis Sonntag, 29. November 2026 |
| Black Friday | Freitag, 27. November 2026 |
| Aktionswochenende | Samstag, 28. November bis Sonntag, 29. November 2026 |
| Cyber Monday | Montag, 30. November 2026 |
| Nachlaufphase | Dienstag, 1. Dezember bis Montag, 7. Dezember 2026 |
| Vorweihnachtsgeschäft | ab Mitte November, parallel zur Black Week |
Zwei Daten sind fest und jedes Jahr gleich berechnet: Der Black Friday ist der Tag nach Thanksgiving, also der Freitag nach dem vierten Donnerstag im November. Der Cyber Monday ist der Montag danach. Alle anderen Bezeichnungen — Black Week, Cyber Week, Black Days — sind keine Kalendertage, sondern Zeiträume, die Händler selbst festlegen.
Wie sich die Termine berechnen
Die Regel ist einfacher als die meisten Tabellen vermuten lassen. Thanksgiving liegt in den USA auf dem vierten Donnerstag im November. Der Black Friday ist der Freitag danach, der Cyber Monday der Montag nach dem Wochenende. Wer diese drei Schritte kennt, kann für jedes Jahr rechnen, ohne eine Liste zu suchen.
| Jahr | Thanksgiving | Black Friday | Cyber Monday |
| 2024 | 28. November | 29. November | 2. Dezember |
| 2025 | 27. November | 28. November | 1. Dezember |
| 2026 | 26. November | 27. November | 30. November |
| 2027 | 25. November | 26. November | 29. November |
In Deutschland ist Thanksgiving kein Feiertag — die Termine gelten trotzdem, weil sie sich am US-Handelskalender orientieren und der deutsche Einzelhandel sie seit Jahren übernimmt. Für die Planung heisst das: Der Aktionskalender folgt einer ausländischen Logik, der deutsche Kalender mit seinen eigenen Feiertagen läuft daneben weiter.
Was die Black Week ist — und was nicht
Die Black Week ist kein offizieller Zeitraum, sondern eine Verlängerung des Black Friday nach beiden Seiten. Händler starten typischerweise eine Woche vor dem Aktionsfreitag, manche schon zwei. Der Begriff ist nicht geschützt, es gibt keine Institution, die ihn definiert, und entsprechend meint jeder Händler etwas anderes: mal sieben Tage, mal zehn, mal nur die Tage mit täglich wechselnden Aktionen.
Für die Planung ist der Begriff trotzdem nützlich, weil sich mit ihm eine Phase beschreiben lässt: In der Black Week laufen die Aktionspreise hoch, am Black Friday erreichen sie den Höhepunkt, danach flachen sie ab. Das ist keine Gesetzmässigkeit, aber ein Muster, das sich über mehrere Jahre beobachten lässt.
Was die Black Week nicht ist: ein Zeitraum, in dem alles billiger wird. Viele Häuser nutzen die Woche, um Aufmerksamkeit zu erzeugen — mit Aktionen, die schon vorher galten, oder mit Modellen, die im kommenden Frühjahr auslaufen. Wer den Kalender kennt, kann diese Woche von der eigentlichen Aktion trennen.
Die Cyber Week: ein Werbebegriff ohne Definition
Anders als Black Friday und Cyber Monday ist die Cyber Week kein festes Datum, sondern ein Werbebegriff. Es gibt keine Institution, die den Zeitraum festlegt, und keinen Verband, der ihn schützt. Entsprechend verwendet jeder Händler den Ausdruck unterschiedlich — mal für die Woche um den Cyber Monday herum, mal für die ganze Spanne von Black Friday bis zum ersten Dezemberwochenende.
Diese fehlende Definition ist für Käufer ein Vorteil, sobald man sie kennt: Wer weiss, dass der Begriff nichts festlegt, kann fragen, welche Tage konkret gemeint sind — und einen Vergleich nicht auf den Namen stützen, sondern auf die Preise. Eine Cyber Week ist genau so lang, wie der Händler sie nennt.
Für den Kalender bedeutet das: Es gibt nur drei belastbare Daten in diesem Zeitraum — Black Friday, das Aktionswochenende und den Cyber Monday. Alles andere ist Marketingrahmen.
Das Aktionswochenende zwischen den beiden Tagen
Dazwischen liegt das Wochenende, oft der am wenigsten beachtete Teil der Saison. Am Samstag laufen die Black-Friday-Aktionen meist weiter, viele Händler senken aber nicht weiter — im Gegenteil: Bestände sind reduziert, und was übrig bleibt, wird nicht günstiger. Der Sonntag ist häufig ein Ruhetag mit stabilen Preisen, bevor am Montag neue Aktionen starten.
Planerisch ist das Wochenende vor allem für zwei Dinge relevant: Restposten, die nach dem Freitag noch da sind, und Stücke, die weder am Freitag noch am Montag Aktion sind. Wer am Wochenende kauft, kauft selten den besten Preis — aber oft den entspanntesten Einkauf.
Die Woche danach: 1. bis 7. Dezember
Nach Cyber Monday ist die Saison nicht vorbei. Die Preise gehen zurück, aber nicht auf das Vorniveau: Viele Aktionen laufen aus, der Versand wird langsamer, die Verfügbarkeit dünnt aus. Die Woche ist für Lieferzeiten wichtig — wer bis Weihnachten beliefern will, findet bis etwa Mitte Dezember die letzten Termine, die noch ohne Expresszuschlag funktionieren.
Für den Kalender ist diese Phase kein Rabattfenster, sondern ein Terminfenster. Die meisten Händler nennen späteste Bestelltermine, die zwischen dem 10. und dem 18. Dezember liegen, je nach Versandart. Wer den Black Friday verpasst hat, sollte deshalb nicht auf bessere Preise warten, sondern auf die Liefergrenze schauen.
Der deutsche Sonderfall: Weihnachtsmärkte starten am selben Wochenende
Der Black Friday ist nicht der einzige Startschuss im November. In Deutschland öffnen die Weihnachtsmärkte im selben Zeitraum — und das ist für die Frage, wo man im Dezember kauft, erheblich relevanter als der Aktionskalender.
Zwei Märkte, ein Datum
Beide grossen Märkte beginnen in der Woche des Black Friday. Der Nürnberger Christkindlesmarkt öffnet am 27. November 2026 — also exakt am Aktionsfreitag — und läuft bis zum 24. Dezember. Der Dresdner Striezelmarkt, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands und erstmals 1434 erwähnt, eröffnet in seiner 591. Ausgabe am 25. November 2026, zwei Tage vor dem Black Friday.
| Markt | Öffnung 2026 | Schliessung | Besonderheit |
| Nürnberger Christkindlesmarkt | 27. November | 24. Dezember | Eröffnung durch den Prolog des Christkinds vom Balkon der Frauenkirche |
| Dresdner Striezelmarkt | 25. November | 24. Dezember | 591. Ausgabe; ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands, erstmals 1434 erwähnt |
| Aachener Weihnachtsmarkt | 20. November | 23. Dezember | Rund um Dom und Rathaus in der Altstadt |
Was das für den Kauf von Schmuck bedeutet
Wer im November Schmuck sucht, hat damit zwei völlig verschiedene Angebote vor sich, die gleichzeitig beginnen. Auf der einen Seite steht der Onlinehandel mit Rabatten, Rückgaberecht und Lieferzeit. Auf der anderen stehen die Marktstände mit Einzelstücken, Handarbeit und dem Vorteil, das Stück vor dem Kauf in der Hand zu halten.
Der praktische Unterschied liegt nicht im Preis, sondern in der Verbindlichkeit. Ein Kauf auf dem Weihnachtsmarkt ist ein Kauf vor Ort: keine Widerrufsfrist, keine Rücksendung, kein Umtausch, wenn das Stück zu Hause anders wirkt. Bei einem Stück, das man anprobiert hat, ist das selten ein Problem. Bei einem Geschenk, das man für jemand anderen kauft, ist es eines — denn die beschenkte Person kann es nicht zurückschicken.
Wer auf dem Markt kauft, sollte deshalb dieselbe Frage vorher klären wie online: Für wen ist das Stück, welche Grösse, welcher Anlass? Der Unterschied ist nur, dass auf dem Markt die Entscheidung endgültig ist, sobald man bezahlt hat.
Warum beide Termine zusammenfallen
Der Zusammenhang ist kein Zufall. Der erste Adventssonntag 2026 liegt auf dem 29. November, und die Weihnachtsmärkte richten ihre Öffnung traditionell nach dem Adventskalender, nicht nach dem Handel. Dass die Eröffnung in diesem Jahr mit dem Black-Friday-Wochenende zusammenfällt, ist eine Folge der Kalenderarithmetik — nicht eine Reaktion auf den Aktionshandel.
Für die Planung bedeutet das: Wer in der letzten Novemberwoche in einer deutschen Innenstadt unterwegs ist, trifft auf beides gleichzeitig — volle Fussgängerzonen wegen der Märkte und reduzierte Preise in den Geschäften daneben. Wer online kauft, merkt davon nichts, bestellt aber in derselben Woche, in der die Innenstädte voll sind.
Welche Kategorie in welcher Phase typischerweise Aktion ist
Nicht jede Kategorie wird gleichzeitig reduziert. Bei Schmuck bewegt sich während der Saison am meisten, wenn ein Anlass dahintersteht — Weihnachten, Valentinstag, Muttertag. Entsprechend ist das Bild über die Saison hinweg stabil: In der Black Week dominieren zeitlose Stücke, an den Aktionstagen selbst kommen Geschenkartikel dazu.
Konkret lässt sich nur eine Tendenz beschreiben, keine Garantie: Sets und mehrteilige Angebote tauchen häufiger in der Black Week auf, Einzelstücke mit Anlassbezug eher kurz vor Weihnachten. Wer ein konkretes Stück sucht, findet die Termine nicht als Lösung — aber als Rahmen, in dem man gezielt prüfen kann.
Wie man den Kalender praktisch nutzt
Ein Kalender nützt nur, wenn er mit einer Entscheidung verbunden ist. Drei Fragen reichen: Welches Stück, welcher Preis, welche Deadline? Wer diese drei Punkte vor der Black Week notiert hat, braucht an den Aktionstagen keinen Plan mehr zu machen — sondern nur noch zu prüfen, ob der Preis im Rahmen liegt.
Die Reihenfolge ist dabei wichtiger als der Zeitpunkt: Erst den Zielpreis festlegen, dann die Termine darauf anwenden, dann am Aktionstag nur bestätigen oder auslassen. Wer den Kalender umgekehrt nutzt — erst schauen, was im Angebot ist —, kauft am Ende das, was am lautesten auftritt.
Wann die Black Week endet
Die Black Week endet mit dem Cyber Monday am 30. November 2026. Wer bis dahin nicht gekauft hat, findet danach meist wieder Normalpreise; einzelne Händler lassen Restposten bis in die erste Dezemberwoche stehen, verlässlich ist das nicht.
Für Schmuck heißt das: Wenn ein Stück als Geschenk gebraucht wird, ist der 30. November die realistische letzte Grenze für einen entspannten Kauf. Alles danach wird zur Frage der Lieferzeit, nicht des Preises.
Der Unterschied zwischen Black Friday und Cyber Monday bleibt dabei klein: Freitag ist breiter, Montag ist ruhiger. Für Schmuck haben wir das in einem eigenen Vergleich aufgeschlüsselt.
FAQ: Die Daten der Saison
Wann ist Black Friday 2026?
Freitag, der 27. November 2026. Der Tag liegt immer nach Thanksgiving — also am vierten Freitag im November.
Wann ist Cyber Monday 2026?
Montag, der 30. November 2026. Der Cyber Monday folgt immer auf das Wochenende nach dem Black Friday.
Wie lange dauert die Black Week 2026?
Es gibt keinen festgelegten Zeitraum. In der Praxis starten viele Händler am Montag, den 23. November 2026, also eine Woche vor dem Black Friday. Der Begriff ist nicht geschützt — die Black Week kann überall anders lang sein.
Was ist der Unterschied zwischen Black Week und Cyber Week?
Black Week führt auf den Black Friday hin, Cyber Week folgt darauf und liegt um den Cyber Monday. Beide Begriffe sind Marketingbezeichnungen ohne feste Definition — Black Friday und Cyber Monday sind die einzigen Daten, die tatsächlich im Kalender stehen.
Wann öffnen die Weihnachtsmärkte 2026 in Deutschland?
Die grossen Märkte öffnen in der Woche des Black Friday. Der Nürnberger Christkindlesmarkt beginnt am 27. November 2026 und läuft bis zum 24. Dezember. Der Dresdner Striezelmarkt eröffnet in seiner 591. Ausgabe am 25. November 2026. Der erste Adventssonntag fällt 2026 auf den 29. November — an diesem Kalender orientieren sich die Märkte, nicht am Aktionshandel.
Wann sollte man für Weihnachten bestellen, wenn man den Black Friday verpasst?
Nicht auf den Preis schauen, sondern auf die Lieferzeit. Die spätesten Bestelltermine für Weihnachten liegen in Deutschland je nach Versandart meist zwischen dem 10. und dem 18. Dezember. Wer den Aktionsfreitag verpasst hat, findet danach kaum noch günstigere Preise — entscheidend ist dann allein, bis wann der Versand vor Weihnachten ankommt.
Wer die Termine kennt, kann den nächsten Schritt planen: Woran man ein echtes Angebot erkennt, steht in Black Friday Schmuck Angebote prüfen: 5 Signale. Welche Sparmethoden tatsächlich funktionieren, zeigt Black Friday Schmuck sparen: 4 Methoden. Und was nach dem Aktionswochenende gilt, steht in Black Friday verpasst? Was jetzt noch geht.
Für die Zeit bis Weihnachten lohnt ein Blick in Weihnachtsgeschenk bestellen: Die letzte Woche und Geschenk rechtzeitig bestellen: Fristen & Fahrplan. Wie sich die beiden Aktionstage unterscheiden, erklärt Black Friday oder Weihnachtsangebote.
Passende Stücke für den Anlass findest du in den Kollektionen Geschenke unter 30 Euro, Geschenkideen 15–25 Euro und Best Sellers.




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