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Ein Bauchnabelpiercing ist ein Hingucker – vorausgesetzt, der Schmuck passt. Die Wahl des richtigen Piercings entscheidet über Komfort, Heilung und Optik. Dieser Guide zeigt dir, welcher Schmuck in welcher Phase richtig ist und worauf du beim Kauf achten solltest.
Die Grundlagen rund um Piercings findest du im Piercing Guide. Hier geht es speziell um das Bauchnabelpiercing: Materialien, Formen und die richtige Pflege.
Ein Bauchnabelpiercing braucht in den ersten Monaten besonderen Schmuck. Wer die Regeln kennt, vermeidet Irritationen und kann den Look später frei gestalten.
Die Wahl des richtigen Schmucks ist die wichtigste Entscheidung nach dem Stechen. Ein gut sitzendes Piercing aus dem richtigen Material heilt schneller und sieht besser aus.
Ein Bauchnabelpiercing ist mehr als ein Schmuckstück. Es ist ein Statement, das Selbstbewusstsein ausstrahlt. Wer den Schmuck richtig wählt, trägt ein Piercing, das bequem sitzt und gut aussieht.
Schmuck für die Heilungsphase
In der Heilungsphase trägst du am besten einen schlichten Barbell aus Titan oder chirurgischem Edelstahl. Diese Materialien sind besonders hautverträglich und verursachen selten Irritationen.
Verzichte in den ersten sechs Monaten auf auffälligen Schmuck mit Steinen oder Verzierungen. Sie können an der Kleidung hängen bleiben und die Heilung stören. Nach der Heilung kannst du den Look frei gestalten.
Auch die Größe des Barbells spielt eine Rolle. Er sollte weder zu eng noch zu locker sitzen. Ein zu enger Barbell kann Druckstellen verursachen, ein zu lockerer bewegt sich zu viel und reizt die Wunde.
In den ersten Wochen kann das Piercing leicht anschwellen. Das ist normal. Kühle Kompressen und lockere Kleidung helfen, die Schwellung zu reduzieren. Bei starken Schmerzen oder Eiter solltest du einen Arzt aufsuchen.
Geduld ist die wichtigste Zutat bei der Heilung. Jeder Körper heilt anders, manche schneller, manche langsamer. Höre auf deinen Körper und gib dem Piercing die Zeit, die es braucht.
Materialien für Bauchnabelpiercings
Das wichtigste Kriterium ist die Hautverträglichkeit. Titan gilt als das beste Material für Piercings, weil es sehr selten Allergien auslöst. Edelstahl ist eine gute Alternative, die ebenfalls hautfreundlich ist.
Edelstahl mit PVD-Beschichtung gibt es in 18K vergoldet, 14K vergoldet, Silber und 18K rosévergoldet. Diese Farben wirken edel und sind für den Alltag geeignet, sobald das Piercing verheilt ist.
Achte beim Kauf auf die Materialangabe. Seriöse Anbieter nennen die Legierung offen, etwa hochwertiger Edelstahl oder Titan. Vage Angaben wie Metall sollten dich misstrauisch machen.
Der Preis ist kein verlässlicher Indikator für Qualität. Auch günstige Piercings aus gutem Edelstahl können hochwertig sein. Wichtiger ist die klare Materialangabe als der Preis.
Edelstahl mit PVD-Beschichtung ist eine gute Wahl für verheilte Piercings. Die Beschichtung ist wasserfest und farbecht. 18K vergoldet wirkt warm und edel, Silber kühl und modern.
Formen: Banane, Barbell und Co.
Die klassische Form ist der Bananenbarbell, der sich der Krümmung des Bauchnabels anpasst. Er sitzt bequem und bewegt sich kaum. Auch der gerade Barbell ist beliebt, wirkt aber strenger.
Für besondere Anlässe gibt es Piercings mit Anhängern oder Steinen. Diese Modelle sind ein Blickfang, sollten aber erst nach der vollständigen Heilung getragen werden.
Neben dem klassischen Barbell gibt es auch Modelle mit Kugeln an beiden Enden oder mit einer flachen Scheibe an einer Seite. Die flache Scheibe liegt angenehm auf der Haut und verhindert Druckstellen.
Beim Kauf eines neuen Barbells achte auf die Stärke. Üblich sind 1,2 oder 1,6 Millimeter. Der Piercer kann dir die passende Stärke für dein Piercing nennen.
Schmuck wechseln: Wann und wie?
Der erste Schmuckwechsel sollte erst nach der vollständigen Heilung erfolgen, also nach etwa sechs bis zwölf Monaten. Ein zu früher Wechsel kann die Wunde wieder öffnen und die Heilung verlängern.
Beim Wechsel ist Hygiene entscheidend. Wasche die Hände gründlich und desinfiziere den neuen Schmuck. Wenn du unsicher bist, lass den Wechsel vom Piercer machen.
Ein guter Zeitpunkt für den Wechsel ist der Sommeranfang, wenn du das Piercing ohnehin öfter zeigst. So kannst du direkt mit einem neuen Look starten und dich an den Schmuck gewöhnen.
Styling mit Bauchnabelpiercing
Ein verheiltes Bauchnabelpiercing lässt sich wunderbar stylen. Ein goldfarbener Barbell in 18K vergoldet wirkt elegant, Silber modern, 18K rosévergoldet romantisch. Wähle den Ton, der zu deinem Stil passt.
Zu Sommerlooks mit kurzen Tops kommt das Piercing besonders gut zur Geltung. An kühlen Tagen bleibt es unter der Kleidung dezent, aber du weißt, dass es da ist.
Ein Tipp für den Alltag: Wähle für den Alltag einen schlichten Barbell und für besondere Anlässe einen mit Anhänger. So hast du beide Varianten und kannst flexibel wechseln.
Ein Bauchnabelpiercing wirkt besonders schön in Kombination mit dezentem Schmuck am Rest des Körpers. Ein schlichter Ring oder eine feine Kette reichen, um den Look abzurunden.
Auch der Farbton sollte zu deinem Hautton passen. Warme Hauttöne tragen 18K vergoldet und 18K rosévergoldet besonders natürlich, kühle Hauttöne wirken mit Silber klarer.
Bauchnabelpiercing im Urlaub
Im Urlaub kommt das Bauchnabelpiercing besonders zur Geltung. Achte aber auf Chlor und Salzwasser: Beide können die Haut reizen, besonders in der Heilungsphase. Spüle das Piercing nach dem Baden mit klarem Wasser ab.
Nach der Heilung ist das Piercing robust. Trotzdem lohnt es sich, nach dem Schwimmen kurz abzuspülen und trocken zu tupfen. So bleibt die Haut um das Piercing gesund.
Packe für den Urlaub eine kleine Salzlösung ein, falls das Piercing gereizt wird. Bei längerem Sonnenbaden solltest du die Stelle mit Sonnencreme schützen, aber ohne direkten Kontakt mit dem Piercing.
Pflege und Sicherheit
Die Pflege des Bauchnabelpiercings ist in den ersten Monaten entscheidend. Reinige die Stelle täglich mit einer milden Salzlösung und vermeide Seifen, die die Haut reizen.
Achte auf lockere Kleidung, die nicht am Schmuck reibt. Enge Jeans mit hohem Bund können Druck auf das Piercing ausüben. Nach der Heilung bleibt die Pflege einfach: regelmäßiges Abwischen genügt.
Bei Irritationen oder Rötungen solltest du den Schmuck nicht sofort wechseln. Konsultiere im Zweifel einen Piercer oder Arzt. Ein gut verheiltes Piercing braucht dagegen kaum Pflege.
Ein weiches Tuch zum Abtrocknen ist besser als ein Handtuch, das Fasern hinterlassen kann. Tupfe die Stelle vorsichtig trocken, statt zu reiben.
FAQ: Bauchnabelpiercing Schmuck
Welcher Schmuck ist für die Heilung am besten?
Ein schlichter Barbell aus Titan oder Edelstahl. Verzichte auf Steine und Verzierungen in den ersten Monaten.
Wann kann ich den Schmuck wechseln?
Nach der vollständigen Heilung, meist nach sechs bis zwölf Monaten. Ein zu früher Wechsel stört die Heilung.
Welches Material ist am besten?
Titan ist am hautverträglichsten. Edelstahl ist eine gute hautfreundliche Alternative.
Welche Form passt zu mir?
Der Bananenbarbell passt sich der Krümmung an und sitzt bequem. Gerade Barbells wirken strenger.
Ist ein Bauchnabelpiercing im Alltag pflegeleicht?
Ja, nach der Heilung genügt regelmäßiges Abwischen. In der Heilungsphase brauchst du tägliche Pflege mit Salzlösung.
Kann ich mit einem Bauchnabelpiercing schwimmen?
In der Heilungsphase besser nicht. Nach der Heilung ist Schwimmen möglich, spüle das Piercing danach mit klarem Wasser ab.
Wie lange dauert die Heilung?
Meist sechs bis zwölf Monate, je nach Körper und Pflege. In dieser Zeit solltest du den Schmuck nicht wechseln.
Kann ich ein Bauchnabelpiercing im Büro tragen?
Ja, unter der Kleidung ist es unsichtbar. Zu Sommerlooks mit kurzen Tops kannst du es bewusst zeigen.
Welche Farben gibt es?
18K vergoldet, 14K vergoldet, Silber und 18K rosévergoldet – passend zu jedem Stil.




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